Fundstücke # 36: Von “Scheiß Modeblogs”, Mut, Toleranz un der Liebe zum eigenen Körper

Hauswand in Berlin

Für euch gibt es wieder interessante Posts aus der letzten Woche. Heute möchte ich euch Artikel und Posts ans Herz legen, in denen es um Statement und Mut geht und wozu wir “scheiß Modeblogs” überhaupt brauchen.

VIce-ein Onlinemagazin mit Ahnung???

Vice Scheiß-Artikel

Hin und wieder lese ich gerne in diesem Online-Magazin Vice, weil man dort den Eindruck hatte, dass die Berichterstattung “unabhängig” sein könnte. Doch nun gab es dort einen Bericht, der Modeblogger nicht nur in Frage stellt, sondern regelrecht herunterputzt. Ich frage mich an dieser Stelle, was hat dieses Magazin davon?

Mit Ihrem Artikel “Kein Schwein interessiert sich mehr für Modeblogs” hat man zeitweise den Eindruck als wünsche sich die Autorin, dass Modeblogs einfach bitte endlich verschwinden mögen. Ist es einfach Neid oder purer Hass?

Ich habe selten einen Artikel gelesen, der so aufgeladen mit negativen Emotionen war wie dieser.

Darin werden Modeblogger als ahnungslose Schmarotzer abgestempelt, die hässliche Bilder, mit hässlichen gesponserten Dingen präsentieren. Also gleichzeitig werden damit die Leser auch abgestempelt.

Als Blogger versteht man das nicht ganz. Schließlich stecken wir Herzblut in das, was wir tun und so einen Artikel fertig zu bekommen, dauert manchmal ganz schön lange.

Ich habe den Eindruck, dass die Autorin, sich noch nicht wirklich mit Modebloggern auseinandergesetzt hat und wenn doch einfach vor Neid platzt und es nicht mehr ausgehalten hat und auch nicht verstanden hat, dass es auch darum geht, die schönen Dinge in diesem Leben mit anderen zu teilen.

Niemand zwingt Irgendjemanden Modeblogs zu lesen. Warum zum Teufel musste dieser Artikel sein? Schon mal etwas von Leben und Leben lassen gehört?

Versteht mich nicht falsch. Ich finde, dass jeder seine Meinung äußern sollte. Doch wenn es darum geht, etwas herunterzuputzen, zu diffamieren, zu vernichten…. Dann bin ich dagegen! Das hat nichts mehr mit Journalismus zu tun. Das ist einfach nur Neid schüren und hetzen.

Mich ermutigt dieser Artikel, mit dem weiter zu machen, was ich tue, einfach um zu beweisen, dass diese Person mit ihrem Artikel komplett daneben liegt!

Wie gut, dass sich Modeblogger das nicht einfach so bieten lassen. zum Einen gab es einige guten Kommentare direkt bei der Vice, zum Anderen haben auch Modeblogger darauf reagiert.

Cats & Dogs Post gegen Vice

Mir hat es gut getan, dass Ricarda von Cats & Dogs so schön mit ihrem Artikel “Neidisch auf meine Gratiszahnpasta, Vice?” so schön dagegen gehalten hat.

Mode als Statement und Aufruf zur Toleranz

Leonella Mode mit Charakter

Ich finde es gut, wenn man mit Mode etwas ausdrücken möchte und damit meine ich nicht unbedingt provozieren. Es soll jeder machen, was er denkt. Doch es gehört Mut dazu mit dem was man trägt, ein Statement abzugeben.

In Ihrem Post “Show Character – With defend Paris” zeigt uns Leonella, dass man mit Mode sehr wohl Stellung beziehen kann, für ein friedliches Miteinander. Sie stellt uns die Shirts von Defend Paris vor, die  zu Toleranz und Respekt aufrufen sollen.

Eine Liebeserklärung an den eigenen Körper

Masha Sedwick Sonntagspost

Ich habe ihren Blog schon hier so oft erwähnt, weil sie einfach genial ist. Masha Sedgwick hat ein Mal mehr einen einen Artikel gepostet, der es verdient einen Preis zu bekommen, für den Mut und die Aussage, die darin enthalten sind.

Mit ihrem Sonntagspost Eine Liebeserklärung an meinen Körper erinnert Masha uns an das, was wir an unserem Körper wirklich schätzen sollten und dabei handelt es sich nicht etwa um irgendwelche Schönheitsideale, sondern um das, was er kann, wozu er fähig ist und was er im Stande ist auszuhalten.

Damit rüttelt sie uns regelrecht wach und zeigt uns, worauf es bei der Beziehung zu unserem eigenen Körper wirklich ankommt.

http://www.vice.com/de/read/modeblogs-sind-der-groesste-scheiss

2 Gedanken zu „Fundstücke # 36: Von “Scheiß Modeblogs”, Mut, Toleranz un der Liebe zum eigenen Körper

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